AUTOMOBILSPORT #07 (01/2016) - Deutsche Ausgabe - inkl. Poster

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M-AMS7-DE
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Weggefährten
 
Vor einigen Wochen befanden wir uns für diese Ausgabe auf dem Weg nach Freilassing. Unser Ziel: Schnitzer Motorsport. Gerade einen Tag zuvor sammelten wir erste Signaturen einiger Protagonisten der Tourenwagen-Europameisterschaft 1970-1975 für eine Sonderedition unseres gleichnamigen Buchs. Wir trafen Günther Huber, Thomas Ammerschläger, Paul Rosche, Jochen Neerpasch, Herbert Schnitzer und John Fitzpatrick. Letzterer begleitete uns dann auf dem Weg in die Schnitzer-Zentrale und erinnerte sich dabei an verschiedene Stationen seines Rennfahrerlebens. Er blickte zurück auf eine spannende Zeit bei Schnitzer im Renn-Coupé, bei Kremer und Loos im Porsche 935, auf sein eigenes Team und die Einsätze in Le Mans mit dem Porsche 956, seine Rennen in Amerika
– und auf viele Freunde, die er über die Jahre gewonnen und teils schmerzlich verloren hatte.
 
Umso herzlicher fiel die Begrüßung seiner alten Weggefährten und Mitstreiter aus. Die vielen Jahre, die man sich teilweise nicht gesehen hatte, waren vom ersten Augenblick an wie verflogen. Herbert Schnitzer und John Fitzpatrick schmunzelten über die alte Zeit, während man um den frisch restaurierten Schnitzer-BMW-M1-Turbo von Hans-Joachim Stuck aus der DRM-Saison 1981 stand – gegen den John Fitzpatrick damals am Norisring im 935 K3 startete (mehr zum restaurierten M1 im Titelthema dieses Hefts ab Seite 46). Einen alten Weggefährten traf in diesem Jahr auch Jochen Neerpasch beim Goodwood Revival. Neerpasch hatte bereits vor seiner Zeit als angesehener Denker und Lenker im Motorsport (beispielsweise als Rennleiter bei Ford 1968 bis 1972, bei BMW 1972 bis 1980 und bei Mercedes-Benz 1988 bis 1991) eine erfolgreiche Karriere im Cockpit bestritten. So stand er in diesem Jahr dem Shelby Cobra Daytona Coupé gegenüber, das er selbst in der Markenweltmeisterschaft 1964 bewegt hatte, und blickte auf wilde Tage zurück (ab Seite 102): „Nichts war damals bei Shelby planbar, es war die Ungewissheit, dieses Abenteuer, das diese Zeit ausgemacht hat. Man wusste nie, was als nächstes passieren würde, was auf einen zukam. Man kam an einer Rennstrecke an, stieg ins Rennauto und fuhr einfach.“ Dabei sorgte er selbst in den Jahren danach sowohl bei Ford als auch bei BMW und Mercedes-Benz dafür, dass Vorgänge dann möglichst strukturiert abliefen und bereitete damit den Weg für große Erfolge.
 
An dieser Stelle muss es einmal gesagt werden: Wir sind begeistert von der liebenswerten Art, mit der sich die „alten Helden“ in unsere Arbeit einbringen. Es macht ihnen ganz offensichtlich ebenso viel Freude wie uns, die Geschichten von einst für Sie, liebe Leserinnen und Leser, wieder aufleben zu lassen. Ohne deren Hilfe könnten wir das nicht einmal halb so gut leisten, deshalb ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten.
 
Wir wünschen einen guten Start in die neue Saison und wie immer viel Lesevergnügen!


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Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
Verlag: Sportfahrer Verlag
Sprache: Deutsch
Format: 210 x 297 Millimeter
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