AUTOMOBILSPORT #08 (02/2016) - Deutsche Ausgabe - inkl. Poster

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VERSANDFERTIG AB 11.03.2016

Mit eisernem Willen

 
„Von der Pike auf“ lautet der Titel unseres Artikels über Henri Pescarolo und seine Zeit bei Matra. Der junge Franzose startete im Alter von 22 Jahren als Praktikant, weil alle drei verfügbaren Formel-3-Cockpits bereits besetzt waren. Erst mehr als ein Jahr später wurde ein Platz frei und man holte Pescarolo ins Team – und dann passte er nicht ins Cockpit. Er bekam ein maßgeschneidertes Chassis und biss sich durch. Bis nach ganz oben, und trotz aller Rückschläge. Er gewann die französische Formel-3-Meisterschaft 1967 und machte bei Matra seinen Weg über die Formel 2 bis in die Formel 1. Noch erfolgreicher verlief seine Karriere im Sportwagen. Pescarolo fuhr die Jungfernfahrt des ersten Matra-Sportprototypen namens M620 mit BRM-Motor und gewann, nachdem er sich nach seinem schweren Feuerunfall im Le-Mans-Training 1969 wieder zurückgekämpft hatte, für Matra dreimal in Folge an der Sarthe. Insgesamt startete er dort zwischen 1966 und 1999 bei 33 Rennen in Folge – eine schier unglaubliche Zahl – und gewann 1984 noch ein weiteres Mal im Porsche 956.

Dieser Wille brachte auch Gordon Murray bis auf die höchsten Motorsport-Ebenen. Der für seine ausgefallenen Konstruktionen bekannte Südafrikaner und Sohn eines Kfz-Mechanikers wollte „einfach nur Rennen fahren – das war mein größter Traum“, erzählte Murray in unserem Gespräch. Als ihm der damalige Brabham-Besitzer Bernie Ecclestone einen ausgedienten, weißen BMW als Firmenwagen präsentierte, wähnte sich der kreative Kopf am Ziel seiner Wünsche. „Ich dachte, ich hätte es geschafft“, schmunzelte Gordon Murray im Rückblick. „Dass der BMW von Anfang an nur auf drei Zylindern lief, machte mir gar nichts – Zeit, es zu ändern, blieb sowieso nicht, und Geld war auch keines da. Ich kam von A nach B, das war das Wichtigste.“

Während seines Studiums startete Gordon Murray mit Eigenkonstruktionen in seiner Heimat und wagte den Schritt nach England, als ihm die Gegner auszugehen schienen. „Die Musik zog mich nach London, von da landete ich als allererstes bei Brabham“, erinnerte er sich. „Ich sollte alle möglichen Änderungen konstruieren, große Motoren in kleinen Chassis für Bergrennwagen unterbringen, natürlich in kurzer Zeit – das war eine gute Schule. Wie zuvor in Südafrika musste ich häufig improvisieren, schnelle Lösungen waren da gefragt." Vor etwas mehr als 30 Jahren brachte Gordon Murray dann ein Konzept zu Papier, das nicht im ersten Anlauf funktionieren sollte. Alles über den flachen Brabham BT55 und wie er die Formel 1 später revolutionieren sollte, finden Sie ab Seite 40 in dieser Ausgabe.

Die haben wir auf den folgenden 144 Seiten wieder mit tollen AUTOMBILSPORT-Geschichten gefüllt, um zum Saisonstart nochmal richtig einzuheizen.
 
Wir wünschen wie immer viel Lesevergnügen!


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Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
Verlag: Sportfahrer Verlag
Sprache: Deutsch
Format: 210 x 297 Millimeter
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Weitere Informationen zum Inhalt: www.automobilsport-magazin.de
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